Mein Leben und ich

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     Paderborner Squash Club
     WM 2006 in Aachen






Am 26.08. war es soweit. Wir sind nach Aachen zur Reit-WM gefahren. Wir wollten uns die Vielseitigkeit morgens angucken und abends war dann die Dressur Kür dran. Die Reisegruppe Warendorf bestand aus meiner Patentante, meiner Freundin, deren Mama und einer weiteren Freundin.

Morgens um 3.00 Uhr hieß es dann schon aufstehen. Das Großraum Taxi fuhr um 4.00 Uhr vor. Nach einer irreführenden Fahrt durch Ahlen, bei der der Taxifahrer verzweifelt den richtigen Weg suchte, da eine seit Monaten vorhandene Baustelle ihm und seinem Navi die Fassung raubte, kamen wir dann auch irgendwann in Hamm am Bahnhof an. Der Roomservice in unserem Zug um kurz nach 6 ließ allerdings sehr zu wünschen übrig, weshalb Mama Gudrun sofort die erste Flasche Sekt zückte (die für 5 Personen definitiv zu wenig war). Gut gestärkt freuten wir uns dann auf Aachen, als uns eine Durchsage in einen Schockzustand versetzte: Der Zug endet in Stolberg. Sofort brach allgemeine Panik aus, da wir ja pünktlich in Aachen sein wollten um den Anfang der Geländestrecke nicht zu verpassen. Wir haben definitiv die Bahn unterschätzt. In Stolberg standen Taxis und ein Bus, die uns kostenlos nach Aachen zum Bahnhof befördert haben und uns zusätzlich einige Erheiterung aufgrund eines sehr netten und lehrreichen Taxifahrers, der uns über Aachens Geschichte aufklärte, bescherte.


Als die Reisegruppe Warendorf wieder aufgeschlossen war, haben wir uns einen sehr schönen Vormittag gemacht und kräftig die deutschen Reiter Frank Ostholt, Dirk Schrade, Bettina Hoy, Andreas Dibowski, Ingrid Klimke und Hinrich Romeike angefeuert. Auch das Wetter hat wunderbar mitgespielt, was Steffi aufgrund ihrer Sonnenbrille unterstützte. Bei sommerlichen Temperaturen wurde dann Picknick mit Selbstgebranntem aus Steffis Rucksack und vielen anderen leckeren Sachen, die die Allgemeinheit aus diversen Taschen gezaubert hat, gemacht.


Die 5 Stunden zwischen Gelände und Dressur waren ziemlich schwer zu überbrücken. Die ersten schwächelten aufgrund der frühen Weckzeit. Die erste Verbesserung für den nächsten Ausflug war auch klar: Nehme einen Edding mit! Du weißt nie wen du triffst. Da wir keinen Edding bei uns hatten, stürzten wir hinter netten, jungen Damen hinterher, um Frankie, Bettina und Co zu begrüßen, die uns netterweise unsere Fähnchen unterschrieben. Silvia hat uns aber immernoch nicht ihr Autogramm von Frankie auf ihrem Bauchnabel gezeigt(bisher hat es niemand zu Gesicht bekommen!!!)

Auch die Dressur war toll! Das Stadion war riesig und es waren mindestens 50.000 Leute dabei. Das Fußballstadion nebenan auf dem Tivoli konnte nicht mit der Stimmung im Dressurstadion konkurrieren. Leider haben wir die letzten Teilnehmer nicht mehr gesehen, da die Panik den Zug zu verpassen und bis 6.00 Uhr am nächsten Morgen in Aachen am Bahnhof zu sitzen zu groß war.


Alles in Allem war es ein absolutes Erlebnis!!! Reisegruppe Warendorf, aufschließen!!!!




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